Localeben

Gut Krauscha ist
  • bäuerliche Öko-Landwirtschaft
  • handwerkliche Feinkost-Herstellung
  • und ein kleines, familiengeführtes Handelsunternehmen
    für ökologische Produkte aus unserer Oberlausitzer Region.

Ackerbau und Viehzucht – die klassischen bäuerlichen Aufgaben – prägen auch das Leben auf dem Hof.

Durch Pacht auf mittlerweile 350 ha angewachsen, baut Gut Krauscha Roggen und Gerste, Hafer, Erbsen und Lupinen auf meist schwachen Sandböden.

Knapp die Hälfte der Flächen kommen allerdings nicht unter den Pflug, denn hier wächst das Gras, das wir für die Charolais-Rinder gebraucht wird. Die arrondierten Weiden werden von den Rinderherden direkt begangen, andere werden abgemäht, damit auch im Winter genug Futter vorhanden ist. In manchen Jahren, abhängig von Fleisch- und Futterpreisen, mästet das Gut auch Schweine.

Nicht alle Tiere auf dem Hof werden nach rein wirtschaftlichen Überlegungen angeschafft, obgleich auch sie Aufgaben zu erfüllen haben.

Die Katze Renate und der dreibeinige Kater Halber Felix halten Haus, Hof und vor allem den Getreidespeicher mäusefrei.

Die beiden schwarzen Großspitze Kalle und Amadeus tun das Gleiche mit unerwünschten »Gästen«. ;-)

Über die Richtlinien hinaus und über das, was der Gesetzgeber vorschreibt, widmet sich das Gut dem Naturschutz. Und tun dies fernab staatlicher Förderung.

  • Deshalb führt seit 2011 das Büro für Ökologie und Umweltschutz jedes Jahr florstische und faunistische Kartierungen auf ausgewählten Flächen von Gut Krauscha durch, um über die Jahre Veränderungen der Habitate feststellen zu können. (So entdeckten sie das Tausengüldenkraut und andere Rote Liste-Arten.) Danach bekommt der Bauer konkrete »Anweisungen«, wann, wo und wie er besonders wertvolle Biotope behandeln muss.
  • Als »Schmetterlingswiese« und Rückzugsmöglichkeit für Niederwild wird jedes Jahr eine Wiese nicht abgemäht. Bei allen anderen Wiesen bleiben bei der Mahd immer mehrere Streifen stehen – aus dem selben Grund: den Bewohnern und Besuchern soll nie die gesamte Lebensgrundlage auf einen Schlag entzogen werden.
  • Beim Holzmachen darf immer ein toter Baum als Specht-Resonanzkörper und -wohnung stehen bleiben.
  • Wenn die Schwarzkehlchen brüten, bleiben die Kühe außen vor.
  • Eine hässliche DDR-Ruine auf dem Waldhof wird nicht abgerissen: der Fledermäuse wegen.
  • Was die Straßenmeisterei über die Jahre auf Null weggepflegt hat, pflanzen wir nach. Birnen-Hochstämme sollen die verschwundene Obstallee aus längst vergangenen Tagen wenigstens soweit unser Land die Straße begleitet, wiederbeleben.

Gut Krauscha ist also "öko" aus Überzeugung!!!

Einfach bestellen...

...was bis Dienstag 12 Uhr bestellt wird, bringen wir am Donnerstag darauf zwischen 18 - 20 Uhr in allen neun Stadtteilen von Görlitz zu Ihnen nach Hause.